13.11.09

Gastspiel im Leipziger Gewandhaus

Kneif' mich mal, ich kann es noch nicht fassen! Wir waren zweimal ausverkauft, das heißt insgesamt über 3000 Zuschauer. Das macht mich glatt zweimal stolz. Wir waren mit unserem Abend: "Das soll uns nicht nochmal passieren" im Leipziger Gewandhaus, diesem symbolträchtigen und renommierten Haus. Mensch Meyer, da denkst du dir mit zwei Leuten was aus, bei Kaffee und viel zu vielen Zigaretten irgendwo im Garten, Probenraum, in der Küche oder sonstwo und lachst, weil das gar nicht geht, dann verwirfst alles und kannst nicht einschlafen, dann verlierst du das Gefühl dafür, dann brauchst du Rat, dann tragen dich wieder mal kurz die Götter...


...und irgendwann sitzen tatsächlich Zuschauer vor dir.


Nach unserer erfolgreichen Premiere zu den Burgfestspielen in Stolpen sind wir einer Einladung ins Leipziger Gewandhaus gefolgt und spielten am 7.November 2009 um 16 und 20 Uhr.
(Foto mit Beate Laas und Tom Pauls)

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5.10.09

You Tube

Drei kleine Filme:

1. "was bleibt"
Mein ehemaliger Abitur Lehrer Rochus Stordeur schreibt Gedichte und Geschichten. Jetzt habe ich eines seiner vielen guten Gedichte im Studio aufgenommen. Es geht ums Sterben und ums weiterleben, es geht um Trauer und um Dankbarkeit.
(Danke an den MDR.)

2. " 'n Käfer aufm Blatt"
Eigentlich für den Theaterkahn Dresden produzierte. Das Stück heißt "Wunschkonzert" und stammt aus der Feder von Franz Xaver Kroetz. Ich spiele in diesem Stück einen Moderator aus dem Radio. Von hier aus erfülle ich die Musikwünsche für Frau Rasch, eine Frau um die 40. Sie ist einsam und sie ist allein. Aber "Käfer aufm Blatt" singe ich aus diesem besonderem Anlass selber...

3. "Eine Frage der Opposition"
Dieser kleine Film von Oliver Iserloh entstand 2004
für die Inszenierung "Ein Volksfeind", von Hendrik Ibsen am Staatschauspiel Dresden. Regie führte Marcus Dietz. Eigentlich haben wir nur den "Stummfilm" bebraucht, Oliver schenkte mir den Film zur Premiere. Jetzt wurde mir klar, was ich für eine Scheiße geredet hab und wieviel Scheiße überhaupt so geredet wird in den großen Sälen unserer Politik. Alles nur wohlgeformte Worthülsen. Ich lach mich schief ...

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30.8.09

Westwind

Es geht los!
...und wie!
Mir sausen die Proben um die Ohren. Romeo und Julia mit dem Regisseur Simon Solberg schrill, bunt und kampfeslustig. Wir sind eine junge Truppe, das heißt ich komme mir vor wie der Opa in einer jungen Truppe. Ich bin der Stubenälteste und so ist das dann plötzlich alles etwas verschoben. Auch die Wahrnehmungen werden anders. Der Blickwinkel ändert sich..., das habe ich so noch nicht erlebt. Ich bin infiziert und trotz kleiner Fragezeichen, fühle ich mich ein bisschen verliebt. Verliebt in mein "eigenes" Theater.

Kontrastprogramm: Momo, eine Szenische Lesung ist in Vorbereitung gemeinsam mit Christine Hoppe und dem Puppenspieler Dirk Neumann für unser Eröffnungfest im Staatsschauspiel.

Wieviel Zeit braucht man um zu wissen was einem die Zeit bringt.
Kann man ohne Zeit leben?
Ist die Zeit eine Uhr?
Was heißt glücklichsein?
Die Zeit zu spüren, oder sie zu vergessen.


"Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken,
sondern immer nur an den nächsten Besenstrich und immer nur an den nächsten! Dann macht es Spass. Das ist wichtig"


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